Information BSNM
Staatliche Berufsschule Neumarkt i.d.OPf

Umweltbildung

"Umwelterziehung in der beruflichen Bildung"

Ziele - Aufgaben - Vorgaben

1. Lernziele

Die Schüler sollen

* die Einsicht gewinnen, dass Umweltschutz notwendig ist,
* befähigt werden, ökologisch verantwortungsvolles Verhalten zu
   entwickeln,
* die Umwelterziehung als eine Erziehung zu einem Leben im Einklang mit
   sich selbst, mit anderen Menschen und mit der natürlichen und kulturellen
   Mitwelt verstehen,
* individuelle Ängste abbauen und verarbeiten lernen,
* ökologische Handlungskompetenz erwerben,
* eine positive Einstellung zur Zukunft entwickeln

2. Lehrziele

Die Lehrer sollen

* Umwelterziehung als einen Auftrag verstehen,
* die Umwelterziehung als eine fächerübergreifende Bildungs- und
   Erziehungsaufgabe im Unterricht der Berufsschule begreifen,
* als positives und konstruktives Vorbild ihre Schüler motivieren,
* an religiöse und ethische Grundwerte in Form von handlungsorientiertem
    und fächerübergreifendem Unterricht anknüpfen,
* den sach- und fachbezogenen Lebens- und Berufsbezug herstellen

Arbeitsauftrag: Formulieren Sie für Ihren Unterricht weitere Lehr- und Lernziele der Umwelterziehung in der beruflichen Bildung.

3. Grobziele

* Oberstes Bildungsziel: "Verantwortungsbewusstsein für Natur und
   Umwelt" (Art. 131 Abs. 2 BV)

Umwelterziehung soll

* die jungen Menschen zu einem liebevollen Naturverständnis und zur
   Ehrfurcht vor der Schöpfung führen,
* sie befähigen, die vielfältigen, wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen
   Natur, Mensch und Umwelt zu verstehen,
* sie aus dem Bewusstsein dieser Zusammenhänge die Verantwortung
   jedes einzelnen und der Gemeinschaft für die Umwelt erkennen lassen,
* ihre Bereitschaft wecken und fördern, an einer Lösung bestehender
   Umweltprobleme mitzuarbeiten und
* sie fähig und bereit machen zu ökologisch notwendigem Handeln auch
   über den persönlichen Bereich hinaus.
* Die Schule muss den Schülern die Gelegenheit geben, Erlebnisfähigkeit,
   Wertbewusstsein sowie Urteils- und Handlungsfähigkeit zu entfalten.

(vgl. Art. 3 Abs. 2 und Art. 141 BV)

4. Vorgaben

* Gründung der Agenda 21 auf dem Weltumweltgipfel 1992 in Rio de Janeiro
* Regierungserklärung des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund
   Stoiber vom 19. Juli 1995
* Konstituierung des Umweltforums Bayern (08. Januar 1996)
* Entwicklung der Bayern-Agenda 21 (16.12.1997)
* Einrichtung des Arbeitskreises "Umwelt und Bildung"
* Gründung des Unterarbeitskreises "Berufliche Bildung"
* Verfassung des Freistaates Bayern (Art. 131 Abs. 2)
* Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen
    (Art. 2 Abs. 1)
* Richtlinien für die Umwelterziehung an bayerischen Schulen vom
   30. Mai 1990 (KWMBl I 1990 S. 173)
* Modellversuch "Umwelterziehung - Eine Aufgabe der Berufsschulen"
   (KMS vom 23.11.1993 Nr. VII/6 - 13/136 557) zur didaktisch-methodischen
   Umsetzung

http://www.umweltonline.de/
http://www.bdkj-bayern.de
http://www.ejb.de
http://www.jbn.de

Dr. Hermann, StD    Umweltbeauftragter

(Stand: März 2000)

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