M1-S190

 Vergleich von Ökobilanzen aus Bereichen der
Land- und Ernährungswirtschaft
 

Fachbegriffe - Definitionen - Begriffslexikon

Bezug:
Modul 1

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Agenda21

Die Agenda 21 setzt das Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung in ein globales Aktionsprogramm um. Ökologische, ökonomische und soziale Faktoren werden dabei gleichrangig bewertet und berücksichtigt. Die Umsetzung des Agenda 21-Programms versteht sich als langfristiger Prozess, der in konkreten Schritten auf regionaler, nationaler und globaler Ebene zu organisieren ist. (Modul 1)


Ökobilanz

Die Ökobilanz eines Produktes erfasst alle Umweltbelastungen von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung, den Verkauf und Gebrauch des Produktes bis hin zu seiner Entsorgung. Sie spielt als Entscheidungsinstrument für Produzenten und Konsumenten eine zunehmende Rolle. (Quelle)

Ökobilanz Getränkeverpackungen (Umweltbundesamt)

Eine Ökobilanz ist ein Umweltprotokoll eines Produktes, eines Herstellungs- oder anderen Verfahrensprozesses, einer Dienstleistung oder eines Produktionsstandortes. Sie fasst das vorhandene Wissen über die Auswirkungen auf die Umwelt zusammen. Man kann Ökobilanzen für einzelne Bereiche und Produkte oder - was der Regelfall ist - als vergleichende Ökobilanzen erstellen. Das heißt, es werden Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen mit dem selben Zweck oder der selben Funktion hinsichtlich ihrer Wirkungen auf die Umwelt verglichen. Ein Beispiele dafür ist die Ökobilanz für Getränkeverpackungen (Ökobilanz für Produkte) und die Ökobilanz Verwertungswege für Altöl (Ökobilanz für Verfahrensprozesse). (Quelle)


Pflanzenöl

Kaltgepreßtes, naturbelassenes Öl aus ölhaltigen Pflanzen (Raps, Sonnenblumen, Lein).


Biodiesel/Rapsmethylester

Biodiesel besteht aus mit Methanol veresterten Fettsäuren, genauer: Fettsäure-Methylester. In der neuen E DIN 51606 wird nun die Bezeichnung FAME (= Fatty Acid Methyl Ester) verwendet. (Quelle)


Nachwachsende Rohstoffe

Nachwachsende Rohstoffe "NaWaRo" (im allgemeinen Sprachgebrauch auch Biomasse) sind organische Stoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die ganz oder in Teilen als Rohstoffe für die Industrie oder als Energieträger genutzt werden. Im Gegensatz zu fossilen Rohstoffen erneuern sie sich jährlich oder in überschaubaren Zeiträumen. (Quelle)


 
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