Lösungsblatt Nr. 123

 

Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft 
und ländlichen Entwicklung

Praxisbeispiele
für
Nachhaltigkeit

Die Funktion des Jägers im Wandel der Zeit!

  1. Gib die Aufgabe der Jagd früher und heute mit je 2 Beispielen an!

    • früher:

      • Töten bestimmter Wildtiere als Voraussetzung für das eigene Überleben

      • Jagen zur Beschaffung von Nahrungsmittel
      • Ritualopfer zur Besänftigung der Geister
         
    • heute:
    • Versuch, das Ökosystem Wald stabil zu halten
    • Vergnügen
    • Körperertüchtigung
    • Prestige
  2. Was versteht man unter der "Nachhaltigkeit der jagdlichen Nutzung" ?

    • Die Populationsgröße der Wildtiere muss so groß sein, dass eine dauerhafte Überlebensmöglichkeit garantiert ist. Dabei sind jedoch regionale Gegebenheiten und besondere Räuber-Beute-Beziehungen zu berücksichtigen. Wird von außen zugefüttert oder fehlen natürliche Feinde muss der Jäger regulierend eingreifen. Besonderer Wert muss auf eine große Artenvielfalt gelegt werden, nur so sind die betroffenen Ökosysteme stabil genug, sich selbst regulierend zu erhalten.

  3. Naturnaher Wald – Ökologische Jagd  - wie ist dies gemeinsam zu erreichen?

    • Dem naturnahen, vielstufigen Mischwald gehört die Zukunft. Das Zauberwort heißt Naturverjüngung mit standortgerechten Baumarten und heißt stufiger Waldaufbau.

    • Zum Wohle des gesunden Waldes ist ein Umdenken notwendig. Nicht die Trophäenjagd darf oberstes Gebot jagdlichen Denkens und Handelns sein, sondern ein waldverträglicher Reh- und Hochwildbestand. Entscheidend ist der Zustand des Waldes und die Artenvielfalt unserer natürlichen Pflanzen- und Tierwelt.

(Oberösterreichs Wald - ein Wald der Zäune  http://oekobauer.oejv.org)

Jagd

 
© Walter Janka im Auftrag der DSD AG 2001